’s Kercheblättle

´s Kercheblättle

Wocheninfos aus Ihrer
evangelischen Kirchengemeinde Schefflenz

Ausgabe vom 8. Dezember 2019

(2. Advent)

Grußwort des Pfarrers

In der zurückliegenden Woche ging manches im Pfarramt nicht so einfach wie sonst, weil eine wichtige Hilfe im pfarramtlichen Alltag nicht erreichbar war: Das „Verwaltungs- und Serviceamt“, kurz „VSA“ genannt.
Von dieser Dienststelle haben manche schon mal was gehört, die sich für die Arbeit unserer Kirchengemeinde interessieren, aber nur wenige wissen, was sich wirklich dahinter verbirgt.
Man kann es am besten von der Geschichte her erklären. Früher gab es in jeder Kirchengemeinde einen Mann (es waren nur sehr selten mal Frauen), der das Amt eines „Gemeinderechners“ innegehabt hat.
Er hatte eine ähnliche Funktion wie der Kassenwart in einem Verein. Der Gemeinderechner kümmerte sich um die Finanzen der Kirchengemeinde, vom Zählen der Kollekte gemeinsam mit dem Pfarrer bis hin zur großen Abrechnung am Jahresende. In vielen Fällen war es ein Ehrenamt, nur große Gemeinden konnten es sich normalerweise leisten, ihre Gemeinderechner zu entlohnen.
Aber schon vor etlichen Jahren ging die Ära der Gemeinderechner zu Ende.
Der Hauptgrund dafür ist, dass die Verwaltung der Gemeindefinanzen immer komplizierter wurde und man immer mehr Vorschriften und Paragraphen dafür beachten muss, die sich ständig ändern und über die ein Ehrenamtlicher kaum mehr den Überblick behalten kann, wenn er diese Aufgabe in seiner Freizeit verrichtet. Das liegt nur zum Teil an der Kirchenbürokratie, vieles kommt auch vom Staat, z.B. von den Finanzämtern.
Darum wurde die Institution der „Rechnungsämter” begründet, die heute in unserer Landeskirche „Verwaltungs- und Serviceämter” heißen. Jedes dieser Ämter ist für eine große Zahl von Kirchengemeinden zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Profis, ausgebildete Fachleute beispielsweise für das Finanzwesen und die Gemeindehaushalte. Und auch noch für einen anderen Bereich, den die Kirchengemeinden kaum mehr allein verwalten könnten: die  Personalverwaltung, mit dem sich ständig ändernden Tarif- und Arbeitsrecht.
Weitere Bereiche kamen im Lauf der Zeit dazu. So sind unsere Datenschutzbeauftragten im VSA angesiedelt, und die Landessynode hat unlängst festgelegt, dass die VSA’s auch das Management der evangelischen Kindergärten übernehmen und so die Kindergartenleitungen entlasten sollen.
Diese Ämter haben eine Zwischenstellung: Zum einen setzen sie das um, was die Kirchengemeinden beschließen und in Auftrag geben. Zum anderen kontrollieren sie aber auch das finanzielle Gebaren einer Kirchengemeinde und machen gegebenenfalls Meldung bei der  Kirchenleitung, wenn etwas nicht korrekt verläuft und alles gute Zureden nichts nützt.
Wir sind mit dem für uns zuständigen Verwaltungs- und Serviceamt sehr zufrieden. Es ist das VSA Odenwald-Tauber, das bisher zwei Dienststellen hatte, in Mosbach und Tauberbischofsheim.
Nun hat man beide zusammengelegt in der geographischen Mitte: Eine gemeinsame Dienststelle in Buchen. Wegen des Umzugs war das VSA nicht erreichbar. Und da haben wir mal wieder gemerkt, wie sehr wir vom VSA profitieren.

 

Der Wochenspruch

„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
(Lukas 21,28)
 

Termine

Sonntag, 8. Dezember:

09:15 Uhr Gottesdienst in Oberschefflenz (Pfr. Albert)

10:30 Uhr Gottesdienst in Mittelschefflenz (Pfr. Albert)

10:30 Uhr Kindergottesdienst „Kirchenmäuse“ im Rathaussaal Unterschefflenz. Thema: „ Jona und der Rizinus“

18:30 Uhr Ökumen. adventliche Besinnung in der kath. Kirche Oberschefflenz, gestaltet durch den ev. und den kath. Kirchenchor Oberschefflenz und die „Schefflenztaler“

Montag, 9. Dezember:

10:00 Uhr Gottesdienst im Pflegeheim „Luise von Baden“

19:30 Uhr Frauenstunde der AB-Gemeinschaft im Gemeindehaus mit Karin Spitzer

Dienstag, 10. Dezember:

19:30 Uhr Bibelgesprächskreis im Saal der AB-Gemeinschaft mit Manfred Ernst

Mittwoch, 11. Dezember:

17:15 Uhr Konfirmandenunterricht

19:00 Uhr Jugendkreis „E.i.S.“-Kreis im Gemeindehaus

Donnerstag, 12. Dezember:

06:30 Uhr Frühschicht in der kath. Kirche Oberschefflenz, Thema: „Du bist mir nicht schnuppe!“

09:45 Uhr Krabbelgruppe „Krabbelkäfer“ im Gemeindehaus

19:00 Uhr „Alpenländische Krippenandacht“ in der Kirche Mittelschefflenz zum Thema: “Träume,” Gottes Offenbarung und Sprache der Seele mit weihnachtlichen Schlaf- und Wiegenliedern

Samstag, 14. Dezember:

15:00 Uhr Probe für das Weihnachtsmusical

Sonntag, 15. Dezember:

09:15 Uhr Gottesdienst in Unterschefflenz (Pfr. Albert)

10:00 Uhr Abschlussfest des Kindergottesdienstes Kirchenmäuse für die Einheit „Jona“ im Gemeindehaus (für eingeladene Kinder)

10:30 Uhr Gottesdienst in Oberschefflenz (Pfr. Albert)

18:00 Uhr Bezirks-Jugendgottesdienst „YouGo“ im Melanchton-Gemeindehaus Zwingenberg  (Adresse: Am Mittelberg 9) zum Thema: „Wann ist bei dir Advent?“

 

Aktuelle Meldungen

Im Rahmen des Weihnachtsmarkts in Oberschefflenz bewirtet der evangelische Kirchenchor Oberschefflenz Sonntag, den 2. Advent, im Christkönigsheim ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen und freut sich sehr auf Ihren Besuch!

Einige Statistiksplitter von unserer Wahl zum Kirchengemeinderat vom vergangenen Sonntag: 87 Prozent unserer Gemeindeglieder waren im wahlberechtigten Alter, insgesamt 1417 Personen.  Davon haben haben sich 421 Personen an der Wahl beteiligt (29,7 %). Da jedoch nur 405 Stimmen als gültig gewertet werden konnten, betrug die amtliche Wahlbeteiligung „nur“ 28,6%, sie liegt damit aber immer noch deutlich über der durchschnittlichen Wahlbeteiligung in unserer  Landeskirche, die bei ca. 20 Prozent lag. Besonders fleißig beteiligten sich in Schefflenz die  „Erstwählenden“ an der Wahl, also die jungen Leute, die erstmals an der Wahl zum Kirchengemeinderat teilnehmen durften: Von ihnen haben 40,7 Prozent ihre Stimme abgegeben. Auch waren die Damen aktiver als die Männer: 54,9 Prozent derer, die gewählt haben, waren Frauen. Ausgewogen ist dagegen das Geschlechterverhältnis bei den gewählten Kirchengemeinderäten: 6 Frauen, 6 Männer, und ihr Durchschnittsalter beträgt 47,7 Jahre. 8 der 12 Gewählten gehörten bereits dem bisherigen Gremium an. Ein ganz großes Dankeschön an den Gemeindewahlausschuss nebst einer weiteren Wahlhelferin, die (nach all den Sitzungen und Diensten im Vorfeld) am Wahlsonntag nochmals vier Stunden geprüft und gezählt haben, bis das Ergebnis feststand.

Das neu gewählte Kirchengemeinderatsgremium wird am 12. Januar im Rahmen des Gottesdienstes in Mittelschefflenz (10.30 Uhr) in sein Amt eingeführt und wird am 15. Januar mit der  „Konstituierenden Sitzung“ seine Arbeit aufnehmen.

Esther Kunzmann schrieb uns: „Ich möchte mich, auch im Namen unsrer Berliner Organisation ‚Samartan ́s Purse‘, bei allen ganz herzlich bedanken, die mitgemacht haben bei der diesjährigen Aktion ‚Weihnachten im Schuhkarton‘! Am letzten Freitag, 22.11., sind 213 Päckchen in 21 Versandkartons auf die Reise gegangen. Viele Kinder in Osteuropa freuen sich sehr auf ihre Weihnachtsveranstaltung, wo sie ihr einziges Weihnachtsgeschenk erhalten! Unglaublich, bei unsrem Überfluss! Deshalb sagt auch der Herr JESUS: ‚Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!‘ In diesem Sinne wünsche ich allen eine besinnliche, gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!“

In den vergangenen Tagen wurden wieder die Gemeindebriefe ausgetragen. Falls jemand versehentlich keinen Gemeindebrief bekommen hat oder gerne noch einen weiteren haben möchte, um ihn weiterzugeben, möge man sich bitte beim Pfarramt melden, wir haben noch ein paar Exemplare übrig.

 

Ältere, aber noch aktuelle Meldungen

* Am 30. November findet der traditionelle Adventsbazar unseres Frauentreffs im Gemeindehaus statt. Wer einen Adventskranz (geschmückt oder ungeschmückt), einen Türkranz oder ein Adventsgesteck für den Innen- oder Außenbereich möchte, kann dies bis zum 24.11. bei Gudrun Strauss (Tel. 83 12) bestellen.

Dieses Jahr wird es wieder eine „Alpenländische Krippenandacht“ in der Kirche Mittelschefflenz geben, und zwar am Donnerstag, 12. Dezember 2019 um 19 Uhr. Thema wird sein: “Träume,” Gottes Offenbarung und Sprache der Seele mit weihnachtlichen Schlaf- und Wiegenliedern.

 * Eine schmerzhafte Veränderung steht in unserem evangelischen Kindergarten für Schefflenz „Guter Hirte“ an: Frauke Bolg wird uns zum Jahresende verlassen. Sie hat 21 Jahre lang im „Guten Hirten“ gearbeitet, die letzten fünf Jahre davon auch als Leiterin. Sie möchte nun als einfache Erzieherin wieder mehr Zeit für die Arbeit am Kind haben, was in den letzten Jahren wegen der vielen sonstigen Verpflichtungen einer Leiterin oft zu kurz gekommen ist, und daher in einem anderen Kindergarten neu anfangen. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr, danken ihr für ihre sehr guten Dienste und wünschen ihr Gottes reichen Segen für den weiteren beruflichen wie privaten Weg. Im Familiengottesdienst am 1. Advent in Mittelschefflenz werden wir sie verabschieden. Ihre Nachfolge wird im Januar Nina Neureuther antreten, mit der sie jahrelang zusammen in der Leitung
ein wirkliches Dreamteam gebildet hat.

Wie schon im vergangenen Jahr lädt uns das katholische Gemeindeteam herzlich zu „Frühschichten in der Adventszeit“ ein. In diesem Advent trägt die Frühschichtenreihe den Titel „Wegweiser“. Das Gemeindeteam schreibt dazu: „In dieser Frühschichtenreihe begegnen wir Liedern, die uns Wegweiser durch die Adventszeit sein können. Melodien, Liedtexte, Geschichten und Symbole, die dazu einladen unseren eigenen Weg durch den Adventstrubel zur Krippe zu finden.“ – Die Frühschichten beginnen jeweils um 6.30 Uhr in der Kirche St. Kilian Oberschefflenz. Nach jeder Frühschicht kann man am gemeinsamen Frühstück im Christkönigsheim teilnehmen. Folgende Termine sind geplant: 28. 11., Titel: „Alle in einem Boot“; 5. 12., Titel: „Achtung Verletzungsgefahr!“; 12. 12.,Titel: „Du bist mir nicht schnuppe!“; 19.12., Titel; „Alarm – Fürchtet euch nicht!“

Nach dem großen Erfolg des nachweihnachtlichen Konzerts kurz vor Silvester des vergangenen Jahres wollen uns die beiden Chöre wieder mit einem gemeinsamen Auftritt „zwischen den Jahren“ erfreuen: Am 5. Januar 2020 findet um 18 Uhr in der Kirche Unterschefflenz ein Konzert mit dem Gospelchor und dem MGV Unterschefflenz statt.

 * Folgende Personen kandidieren bei der Wahl zum Kirchengemeinderat am 1. Dezember diesen Jahres: Susanne Baldus; Karin Bierweiler; Nils Binnig; Carolin Henn; Raphael Hoffmann; Beatrix Hunger; Beate Kirchknopf; Ralph Kühner; Timo Kursidem; Josephin Schottmüller; Birgit Schreiweis; Michael Strauss; Guido Zilling. Wie bereits angekündigt, wird es dieses Mal keine getrennten Listen für die Schefflenzer Ortsteile geben, sondern eine gemeinsame Kandidatenliste für ganz Schefflenz. Die Kandidatinnen und Kandidaten bekommen bei der Gemeindeversammlung am 10. November (15 Uhr im Gemeindehaus, im Anschluss an einen Gottesdienst) die Gelegenheit, sich den  Wählerinnen und Wählern vorzustellen.

 * Eine große Ehre für uns: Unsere Planung für die Neugestaltung der Gemeinderäumlichkeiten in Mittelschefflenz (Verbund der Kirche mit neuen Gemeinderäumen, die neben ihr gebaut werden sollen) fanden der Leiter unseres Kirchenbauamts, Herr Schlechtendahl, und der Professor für Architektur Peter Krebs so interessant, dass neun Studentinnen und Studenten von Herrn Krebs die Semesteraufgabe bekommen haben, jetzt im Wintersemester dafür einen Entwurf für die Innenarchitektur zu erstellen. Das wird natürlich die Planungen der Architekten nicht ersetzen, kann aber wertvolle Ideen bringen.

* Bisweilen gibt es etwas Verwirrung darüber, wann das Pfarrbüro eigentlich Öffnungszeiten hat. Eine beliebte Frage von Anrufern ist, wenn sich jemand anders als unsere Sekretärin meldet: „Is Damaris hait net do?“ Des Rätsels einfache Lösung: Die beiden offiziellen Öffnungstermine jede Woche sind am Mittwoch und am Freitag jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr. Daneben hat Frau Haaß noch eine dritte „Dreistundenschicht“ jede Woche, die sie sich aber frei einteilen kann und auch unterschiedlich legt, weil sie diese vorrangig dazu nutzt, Dinge aufzuarbeiten, die während der Öffnungszeiten liegenbleiben.

Derzeit sind wir auf der Suche nach alten Fotos von der Kirche Mittelschefflenz wegen der geplanten Baumaßnahmen neben der Kirche und den damit verbundenen Fragen des Denkmalamtes nach ihrem früheren Aussehen. Ein Beispiel ist das unten abgebildete Konfirmationsfoto von etwa 1938, das Konfirmanden zusammen mit Pfarrer Junker an der Treppe zeigt, die damals an der linken Seite der Kirche zur Empore hinaufführte, heute aber nicht mehr vorhanden ist – man sieht nur noch die damalige Türöffnung.

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* Auch in  diesem Jahr wird unser Kirchenchor Oberschefflenz zusammen mit dem katholischen Kirchenchor und den „Schefflenztalern“ eine „Ökumenische Adventsbesinnung“ im Rahmen des Weihnachtsmarktes machen, und zwar am 2. Advent um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche.

* Bei der Gemeindeversammlung am Mittwoch (2.10.) wurde der derzeitige Planungsstand wegen der künftigen Räume neben der Kirche Mittelschefflenz dargelegt und diskutiert, zum Beispiel, welche Räume in welcher Größe für diesen Neubau benötigt werden bzw. machbar sind. In einer groben ersten Schätzung müssen wir gemäß der Faustformel des Oberkirchenrats (so und so viel Euro pro Quadratmeter Gemeindehausbau) mit Kosten von rund 1,6 Millionen Euro rechnen, von denen die Kirchengemeinde rund 500.000 Euro selbst aufbringen muss, die übrige Summe schießt die Landeskirche aus dem zentralen Budget zu. 500.000 Euro sind allerdings ein Wort; wir werden also neben dem Verkauf des Gemeindehauses auch auf viele großzügige Spenden angewiesen sein, um dieses Projekt finanzieren zu können.

Am 22.7. war, wie im Kercheblättle angekündigt, eine Abordnung der Denkmalschutzbehörde bei uns zu Besuch, um sich vor Ort darüber zu informieren, was wir uns wegen eines möglichen Anbaus von Gemeinderäumen an die Kirche Mittelschefflenz überlegt haben. Es war ein gutes, konstruktives Gespräch. Die Behörde hat keine grundsätzlichen Einwände gegen unsere Pläne, hat aber auf einiges hingewiesen, was es dabei zu bedenken gilt. Zum Beispiel müssen wir ergründen lassen, ob im Untergrund archäologisch wichtige Dinge verborgen liegen. Nun werden wir uns in enger Absprache mit Kirchenbauamt und Behörden an die nächsten Schritte machen; unter anderem steht ein so genannter  „Architektenwettbewerb“ an, bei dem verschiedene Architekten aufgefordert werden, uns einen Entwurf vorzulegen, wie sie das Projekt umsetzen würden.

* Schon seit etlichen Jahren betreut uns das Verwaltungs- und Serviceamt Mosbach sehr gut in allen Dingen rund um Finanzen und Arbeitsrecht. Nun wurde beschlossen, dass die Dienststellen Mosbach und Tauberbischofsheim 2020 geschlossen und eine neue gemeinsame Dienststelle in Buchen eingerichtet werden soll.

* Der Kirchengemeinderat hat einen „Gemeindewahlausschuss“ berufen, der die Wahl zum Ältestenkreis organisieren, ihren Ablauf überwachen und am Ende die Stimmen auszählen wird. Er besteht aus folgenden Mitgliedern: Andreas Fellmann (Kleineicholzheim), Simon Schreiweis und Dagmar Muthny (Oberschefflenz), Damaris Haaß und Claudia Egolf (Mittelschefflenz), Gerhard Frey und Isolde Ernst (Unterschefflenz), ferner wurde Pfr. Albert in das Gremium berufen.

In unserem Kirchenbezirk wird es personelle Veränderungen geben. Der Pfarrer von Neckarburken, Martin Sommer, verlässt uns im Sommer und wird den Dienst in einer Auslandsgemeinde antreten – und zwar in Hongkong. Birgit Lallathin, die Pfarrerin der Johannes Diakonie in Mosbach, wird im Sommer in den Ruhestand treten; ihr Ehemann, Pfr. Richard Lallathin, wird die Stelle weiterführen, unterstützt von einer neuen Kollegin mit halbem Deputat. Zeitgleich wird auch Pfarrer Michael Göbelbecker pensioniert, der in den vergangenen Jahren als „Springer“ bei vakanten Gemeinden ausgeholfen hat.

Eine große Änderung kommt ab 2021 auf die Kirchengemeinden zu: Obwohl sie rein gemeinnützig arbeiten, werden sie ab dem Zeitpunkt steuerlich wie ein Unternehmen behandelt und müssen Umsatzsteuer zahlen. Dies betrifft aber nicht alle Arten von Einnahmen. Wir werden also gut planen und manches neu organisieren müssen.

Ein paar Statistiksplitter: Derzeit hat Unterschefflenz 524 evangelische Gemeindeglieder, Mittelschefflenz 485, Oberschefflenz 521 und Kleineicholzheim 84, zusammen 1614  Gemeindeglieder. Im zurückliegenden Jahr hatten wir 14 Taufen, 24 kirchliche Bestattungen, drei Trauungen, und 15 junge Leute wurden konfirmiert. 248 Personen sind als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter registriert.

Noch ein Statistiksplitter: Für die Sammlung „Brot für die Welt“ wurden im vergangenen Jahr in Schefflenz 2545 Euro gespendet. Auch im Namen aller Menschen, denen damit geholfen werden kann, ein Dankeschön an die Spenderinnen und Spender!