’s Kercheblättle

´s Kercheblättle

Wocheninfos aus Ihrer
evangelischen Kirchengemeinde Schefflenz

Ausgabe vom 10. November 2019

(Drittletzter Sonntag des Kirchenjahrs)

Grußwort des Pfarrers

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein Urteil gefällt, welches in seiner Bedeutung weit über den konkreten Einzelfall hinausgeht.
Es ging um den Fall eines Flüchtlings aus Afghanistan, der 2012 Zuflucht in der Schweiz gesucht hatte. Er hatte den Behörden gegenüber erklärt, er sei bereits in Afghanistan vom Islam zum Christentum übergetreten – was dort mit dem Tode bestraft werden kann. Als sein Umfeld begann, etwas von diesem Übertritt zu ahnen, habe er deshalb aus seiner Heimat flüchten müssen.
Das glaubten ihm die Schweizer Behörden nicht und gingen davon aus, dass er erst in der Schweiz Christ geworden sei. Und das sei kein Hinderungsgrund gegen eine Abschiebung in die Heimat. Das
Schweizer Bundesverwaltungsgericht entschied: Der Mann dürfe zwar nicht in seine Heimatprovinz
abgeschoben werden, wohl aber in die Hauptstadt Kabul. Dort würden Verwandte leben, die nichts
von seinem Übertritt wüssten. Er müsse also nur den Mund halten über seinen christlichen Glauben und keinem etwas davon erzählen, dann drohe ihm in Afghanistan auch keine Gefahr. – Gegen diese Entscheidung zog der Mann vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Die Argumentation der Schweizer Behörden erinnert mich an das, was eine lautstarke Minderheit in Deutschland und anderen Ländern immer vehementer verbreitet: Religion sei reine Privatsache, sie habe in der Öffentlichkeit nichts zu suchen, man solle andere nicht damit belästigen.
Mit dieser „Begründung“ machen sie Front gegen jede öffentliche Ausübung von Religion, seien es
Gottesdienste in der Öffentlichkeit, kirchliche Sendungen im Fernsehen, Glockenläuten…
Das kann so weit gehen wie bei einem Fall aus England, dass dort Krankenpfleger vom Krankenhaus entlassen wurden, weil sie im Dienst ein Kettchen mit einem Kreuz trugen und das nicht ablegen wollten.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Entscheidung des Schweizer Gerichts nun verworfen und eine Abschiebung des Mannes verboten. Die Schweiz habe die zahlreichen internationalen Dokumente missachtet, wonach Christen in Afghanistan verfolgt würden und ihnen die Todesstrafe drohe. Die Abschiebung des Mannes würde dazu führen, dass er seinen Glauben heimlich leben müsste. Kontakte zu anderen Glaubensgenossen wären praktisch unmöglich, und er müsste mit der ständigen Angst leben, dass seine Religionszugehörigkeit entdeckt würde. Dies  führe zu einem unerträglichen seelischen Druck. Außerdem verwies das EGFM auf eine seiner früheren Entscheidungen, dass die öffentliche Religionsausübung zu den Menschenrechten gehört.  Sie darf nicht eingeschränkt werden. Werden Menschen deshalb verfolgt, ist das sogar ein  Asylgrund.
Also: Wer Religion in die Privatsphäre verbannen möchte, verstößt damit gegen die Menschenrechte.
Ich freue mich sehr über unseren afghanischen Glaubensbruder, der zu seinem Recht gekommen ist, und hoffe, dass das Urteil Signalwirkung hat.

Der Wochenspruch

„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
(Matthäus 5,9)
 

Termine

Sonntag, 10. November:

10:30 Uhr Kindergottesdienst „Kirchenmäuse“ im Rathaussaal Unterschefflenz. Thema dieses Sonntags: „Das Reformationsfest“

14:00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst in Oberschefflenz (Pfarrer Albert)

15:00 Uhr Gemeindeversammlung im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen. Themen: Rechenschaftsbericht des Kirchengemeinderats und Vorstellung der Kandidierenden für die Wahlen zum Kirchengemeinderat

Montag, 11. November:

10:00 Uhr Gottesdienst im Pflegeheim „Luise von Baden“

16:30 Uhr Martinsandacht in der ev. Kirche Mittelschefflenz unter Mitwirkung des ev. Kindergartens „Guter Hirte“, danach Laternenumzug

Dienstag, 12. November:

19:30 Uhr Bibelgesprächskreis im Saal der AB-Gemeinschaft in Unterschefflenz mit Manfred Ernst

Mittwoch, 13. November:

09:30 Uhr Brezelandacht „Königstöchter“ nur für Frauen im Gemeindehaus

14:00 Uhr Beisetzung von Mechthild Zilling auf dem Friedhof Oberschefflenz

17:15 Uhr Konfirmandenunterricht

19:00 Uhr E.I.S.-Kreis im Gemeindehaus

20:00 Uhr Sitzung des Kirchengemeinderats

Donnerstag, 14. November:

09:45 Uhr Krabbelgruppe „Krabbelkäfer“ im Gemeindehaus

Samstag, 16. November:

15:00 Uhr Probe für das Weihnachtsmusical der Kinder im Gemeindehaus

Sonntag, 17. November:

09:15 Uhr Gottesdienst in Unterschefflenz (Prädikantin Dorothee Schlegel)

10:30 Uhr Offener Gottesdienst in Mittelschefflenz (Moderation Dorothee Hansberg, Predigt Prädikantin Dorothee Schlegel, Musik Svenja Eberle und Gospelchor)

10:30 Uhr Kindergottesdienst „Kirchenmäuse“ im Rathaussaal Unterschefflenz. Thema dieses Sonntags: „Die Menschen in Ninive bereuen ihre bösen Taten“

19:30 Uhr Bibelgesprächskreis im Saal der AB-Gemeinschaft mit W. Hoppstädter

 

Aktuelle Meldungen

Am Nachmittag des Ewigkeitssonntags (24. November) findet wieder die Veranstaltung für Trauernde „Aus dem Dunkel ins Licht“ im Gemeindehaus statt. Sie beginnt um 14 Uhr und geht bis 17 Uhr. Zu dieser Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen, die um einen geliebten Menschen trauern, auch wenn der Verlust vielleicht schon etwas länger zurückliegt.

Das Team der Kirchenmäuse hat das Thema festgelegt, das ab Ende der Weihnachtsferien bis zu den Osterferien im Kindergottesdienst behandelt werden wird: „Passion und Ostern“. In einzelnen Stationen werden die Ereignisse zwischen dem Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag und seiner Begegnung mit zwei Jüngern an Ostern auf dem Weg nach Emmaus lebendig gemacht.

Für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ist die letzte Woche angebrochen, sie endet am 15. November. Wer noch ein Päckchen abgeben will oder was dafür spenden will, egal ob materiell oder finanziell, kann sich Esther Kunzmann melden, Tel. 95755, oder es bei ihr abgeben.

 * Am Mittwoch findet wieder die Brezelandacht „Königstöchter“ für Frauen im Gemeindehaus statt. Wer daran teilnehmen möchte, gebe bitte vorher wegen der Bestellung der Brezeln bis Montagabend im Pfarramt Bescheid, Tel. 267.

Es war eine gewaltige Aufgabe, doch mit vereinten Kräften haben die Mitglieder des Gemeindewahlausschusses mit weiteren Helfern sie bewältigt: Diese Woche wurden über 1400 Briefe mit den Wahlunterlagen (Stimmzetteln, Broschüren zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten usw.) eingetütet und mit der Post an die wahlberechtigten evangelischen Gemeindeglieder von Schefflenz verschickt. Wer von den Wahlberechtigten bis zum Wochenende
keinen Brief bekommen haben wird, melde sich bitte beim Pfarramt.

 

 

Ältere, aber noch aktuelle Meldungen

 * Am Sonntag, 10. November, beginnt nach dem gemeinsamen Gottesdienst (14 Uhr in der Kirche Oberschefflenz) um 15 Uhr die Gemeindeversammlung bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus. Auf dem Programm stehen neben dem Rechenschaftsbericht des Kirchengemeinderats Informationen zur Wahl zum Kirchengemeinderat am 1. Dezember, insbesondere erhalten die Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit, sich in dieser Gemeindeversammlung den Wählerinnen und Wählern vorzustellen. Wer sonst noch einen Antrag oder eine Anfrage für die Gemeindeversammlung hat, möge sich bitte zeitnah an den Vorsitzenden Simon Schreiweis wenden, Telefon 927156.

* Am 30. November findet der traditionelle Adventsbazar unseres Frauentreffs im Gemeindehaus statt. Wer einen Adventskranz (geschmückt oder ungeschmückt), einen Türkranz oder ein Adventsgesteck für den Innen- oder Außenbereich möchte, kann dies bis zum 24.11. bei Gudrun Strauss (Tel. 83 12) bestellen.

Dieses Jahr wird es wieder eine „Alpenländische Krippenandacht“ in der Kirche Mittelschefflenz geben, und zwar am Donnerstag, 12. Dezember 2019 um 19 Uhr. Thema wird sein: “Träume,” Gottes Offenbarung und Sprache der Seele mit weihnachtlichen Schlaf- und Wiegenliedern.

 * Eine schmerzhafte Veränderung steht in unserem evangelischen Kindergarten für Schefflenz „Guter Hirte“ an: Frauke Bolg wird uns zum Jahresende verlassen. Sie hat 21 Jahre lang im „Guten Hirten“ gearbeitet, die letzten fünf Jahre davon auch als Leiterin. Sie möchte nun als einfache Erzieherin wieder mehr Zeit für die Arbeit am Kind haben, was in den letzten Jahren wegen der vielen sonstigen Verpflichtungen einer Leiterin oft zu kurz gekommen ist, und daher in einem anderen Kindergarten neu anfangen. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr, danken ihr für ihre sehr guten Dienste und wünschen ihr Gottes reichen Segen für den weiteren beruflichen wie privaten Weg. Im Familiengottesdienst am 1. Advent in Mittelschefflenz werden wir sie verabschieden. Ihre Nachfolge wird im Januar Nina Neureuther antreten, mit der sie jahrelang zusammen in der Leitung
ein wirkliches Dreamteam gebildet hat.

Wie schon im vergangenen Jahr lädt uns das katholische Gemeindeteam herzlich zu „Frühschichten in der Adventszeit“ ein. In diesem Advent trägt die Frühschichtenreihe den Titel „Wegweiser“. Das Gemeindeteam schreibt dazu: „In dieser Frühschichtenreihe begegnen wir Liedern, die uns Wegweiser durch die Adventszeit sein können. Melodien, Liedtexte, Geschichten und Symbole, die dazu einladen unseren eigenen Weg durch den Adventstrubel zur Krippe zu finden.“ – Die Frühschichten beginnen jeweils um 6.30 Uhr in der Kirche St. Kilian Oberschefflenz. Nach jeder Frühschicht kann man am gemeinsamen Frühstück im Christkönigsheim teilnehmen. Folgende Termine sind geplant: 28. 11., Titel: „Alle in einem Boot“; 5. 12., Titel: „Achtung Verletzungsgefahr!“; 12. 12.,Titel: „Du bist mir nicht schnuppe!“; 19.12., Titel; „Alarm – Fürchtet euch nicht!“

Nach dem großen Erfolg des nachweihnachtlichen Konzerts kurz vor Silvester des vergangenen Jahres wollen uns die beiden Chöre wieder mit einem gemeinsamen Auftritt „zwischen den Jahren“ erfreuen: Am 5. Januar 2020 findet um 18 Uhr in der Kirche Unterschefflenz ein Konzert mit dem Gospelchor und dem MGV Unterschefflenz statt.

 * Folgende Personen kandidieren bei der Wahl zum Kirchengemeinderat am 1. Dezember diesen Jahres: Susanne Baldus; Karin Bierweiler; Nils Binnig; Carolin Henn; Raphael Hoffmann; Beatrix Hunger; Beate Kirchknopf; Ralph Kühner; Timo Kursidem; Josephin Schottmüller; Birgit Schreiweis; Michael Strauss; Guido Zilling. Wie bereits angekündigt, wird es dieses Mal keine getrennten Listen für die Schefflenzer Ortsteile geben, sondern eine gemeinsame Kandidatenliste für ganz Schefflenz. Die Kandidatinnen und Kandidaten bekommen bei der Gemeindeversammlung am 10. November (15 Uhr im Gemeindehaus, im Anschluss an einen Gottesdienst) die Gelegenheit, sich den  Wählerinnen und Wählern vorzustellen.

 * Eine große Ehre für uns: Unsere Planung für die Neugestaltung der Gemeinderäumlichkeiten in Mittelschefflenz (Verbund der Kirche mit neuen Gemeinderäumen, die neben ihr gebaut werden sollen) fanden der Leiter unseres Kirchenbauamts, Herr Schlechtendahl, und der Professor für Architektur Peter Krebs so interessant, dass neun Studentinnen und Studenten von Herrn Krebs die Semesteraufgabe bekommen haben, jetzt im Wintersemester dafür einen Entwurf für die Innenarchitektur zu erstellen. Das wird natürlich die Planungen der Architekten nicht ersetzen, kann aber wertvolle Ideen bringen.

* Bisweilen gibt es etwas Verwirrung darüber, wann das Pfarrbüro eigentlich Öffnungszeiten hat. Eine beliebte Frage von Anrufern ist, wenn sich jemand anders als unsere Sekretärin meldet: „Is Damaris hait net do?“ Des Rätsels einfache Lösung: Die beiden offiziellen Öffnungstermine jede Woche sind am Mittwoch und am Freitag jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr. Daneben hat Frau Haaß noch eine dritte „Dreistundenschicht“ jede Woche, die sie sich aber frei einteilen kann und auch unterschiedlich legt, weil sie diese vorrangig dazu nutzt, Dinge aufzuarbeiten, die während der Öffnungszeiten liegenbleiben.

Derzeit sind wir auf der Suche nach alten Fotos von der Kirche Mittelschefflenz wegen der geplanten Baumaßnahmen neben der Kirche und den damit verbundenen Fragen des Denkmalamtes nach ihrem früheren Aussehen. Ein Beispiel ist das unten abgebildete Konfirmationsfoto von etwa 1938, das Konfirmanden zusammen mit Pfarrer Junker an der Treppe zeigt, die damals an der linken Seite der Kirche zur Empore hinaufführte, heute aber nicht mehr vorhanden ist – man sieht nur noch die damalige Türöffnung.

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* Auch in  diesem Jahr wird unser Kirchenchor Oberschefflenz zusammen mit dem katholischen Kirchenchor und den „Schefflenztalern“ eine „Ökumenische Adventsbesinnung“ im Rahmen des Weihnachtsmarktes machen, und zwar am 2. Advent um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche.

* Bei der Gemeindeversammlung am Mittwoch (2.10.) wurde der derzeitige Planungsstand wegen der künftigen Räume neben der Kirche Mittelschefflenz dargelegt und diskutiert, zum Beispiel, welche Räume in welcher Größe für diesen Neubau benötigt werden bzw. machbar sind. In einer groben ersten Schätzung müssen wir gemäß der Faustformel des Oberkirchenrats (so und so viel Euro pro Quadratmeter Gemeindehausbau) mit Kosten von rund 1,6 Millionen Euro rechnen, von denen die Kirchengemeinde rund 500.000 Euro selbst aufbringen muss, die übrige Summe schießt die Landeskirche aus dem zentralen Budget zu. 500.000 Euro sind allerdings ein Wort; wir werden also neben dem Verkauf des Gemeindehauses auch auf viele großzügige Spenden angewiesen sein, um dieses Projekt finanzieren zu können.

Am 22.7. war, wie im Kercheblättle angekündigt, eine Abordnung der Denkmalschutzbehörde bei uns zu Besuch, um sich vor Ort darüber zu informieren, was wir uns wegen eines möglichen Anbaus von Gemeinderäumen an die Kirche Mittelschefflenz überlegt haben. Es war ein gutes, konstruktives Gespräch. Die Behörde hat keine grundsätzlichen Einwände gegen unsere Pläne, hat aber auf einiges hingewiesen, was es dabei zu bedenken gilt. Zum Beispiel müssen wir ergründen lassen, ob im Untergrund archäologisch wichtige Dinge verborgen liegen. Nun werden wir uns in enger Absprache mit Kirchenbauamt und Behörden an die nächsten Schritte machen; unter anderem steht ein so genannter  „Architektenwettbewerb“ an, bei dem verschiedene Architekten aufgefordert werden, uns einen Entwurf vorzulegen, wie sie das Projekt umsetzen würden.

* Schon seit etlichen Jahren betreut uns das Verwaltungs- und Serviceamt Mosbach sehr gut in allen Dingen rund um Finanzen und Arbeitsrecht. Nun wurde beschlossen, dass die Dienststellen Mosbach und Tauberbischofsheim 2020 geschlossen und eine neue gemeinsame Dienststelle in Buchen eingerichtet werden soll.

* Der Kirchengemeinderat hat einen „Gemeindewahlausschuss“ berufen, der die Wahl zum Ältestenkreis organisieren, ihren Ablauf überwachen und am Ende die Stimmen auszählen wird. Er besteht aus folgenden Mitgliedern: Andreas Fellmann (Kleineicholzheim), Simon Schreiweis und Dagmar Muthny (Oberschefflenz), Damaris Haaß und Claudia Egolf (Mittelschefflenz), Gerhard Frey und Isolde Ernst (Unterschefflenz), ferner wurde Pfr. Albert in das Gremium berufen.

In unserem Kirchenbezirk wird es personelle Veränderungen geben. Der Pfarrer von Neckarburken, Martin Sommer, verlässt uns im Sommer und wird den Dienst in einer Auslandsgemeinde antreten – und zwar in Hongkong. Birgit Lallathin, die Pfarrerin der Johannes Diakonie in Mosbach, wird im Sommer in den Ruhestand treten; ihr Ehemann, Pfr. Richard Lallathin, wird die Stelle weiterführen, unterstützt von einer neuen Kollegin mit halbem Deputat. Zeitgleich wird auch Pfarrer Michael Göbelbecker pensioniert, der in den vergangenen Jahren als „Springer“ bei vakanten Gemeinden ausgeholfen hat.

Eine große Änderung kommt ab 2021 auf die Kirchengemeinden zu: Obwohl sie rein gemeinnützig arbeiten, werden sie ab dem Zeitpunkt steuerlich wie ein Unternehmen behandelt und müssen Umsatzsteuer zahlen. Dies betrifft aber nicht alle Arten von Einnahmen. Wir werden also gut planen und manches neu organisieren müssen.

Ein paar Statistiksplitter: Derzeit hat Unterschefflenz 524 evangelische Gemeindeglieder, Mittelschefflenz 485, Oberschefflenz 521 und Kleineicholzheim 84, zusammen 1614  Gemeindeglieder. Im zurückliegenden Jahr hatten wir 14 Taufen, 24 kirchliche Bestattungen, drei Trauungen, und 15 junge Leute wurden konfirmiert. 248 Personen sind als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter registriert.

Noch ein Statistiksplitter: Für die Sammlung „Brot für die Welt“ wurden im vergangenen Jahr in Schefflenz 2545 Euro gespendet. Auch im Namen aller Menschen, denen damit geholfen werden kann, ein Dankeschön an die Spenderinnen und Spender!