Morgenimpuls zur Tageslosung

Pfarrer Albert verschickt von Montag bis Samstag als Rund-E-Mail einen „Morgenimpuls“ mit einer kleinen Besinnung zur Tageslosung.

Diese Mail können alle Leute bekommen, die sie haben möchten. Dafür schickt man  eine Mail an die Adresse stefan.albert@ev-kirche-schefflenz.de und schreibt hinein: „Ich möchte bis auf Widerruf den Morgenimpuls von Pfarrer Albert an diese E-Mail-Adresse bekommen“, mit dem Namen darunter.

Diese Morgenimpulse darf man gerne auch ausdrucken und an andere verteilen. Den Wunsch, die Mail zu bekommen, kann man jederzeit widerrufen!

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Morgenimpuls für Montag, 16. Februar 2026

Die Tageslosung aus dem Neuen Testament steht im Markusevangelium, Kapitel 1, Vers 27.

Der Menschensohn wird die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Derzeit geht es immer wieder einmal durch die Medien: Donald Trump hat die Schergen seiner speziellen Polizei- und Zolltruppe ICE ausgesandt, um aus allen Ecken des Landes Leute zu sammeln.

Nämlich alle, die nach Überzeugung des Präsidenten in den USA nichts zu suchen haben, weil sie illegal eingewandert sind oder zumindest einen umstrittenen Aufenthaltsstatus haben. Dabei gehen diese Polizisten, manchmal muss man auch sagen: Schläger, teilweise mit großer Brutalität vor. Sie sollen sie aus dem Land vertreiben, welches nach Überzeugung vieler US-Amerikaner „God’s own country“ ist, „Gottes eigenes Land“.

Dass durch diese Aktionen nicht nur viel menschliches Leid entsteht, sondern auch manche Zweige der amerikanischen Wirtschaft wegen des plötzlichen Fehlens billiger Hilfskräfte massiv geschädigt werden, interessiert den Mann im Elfenbeinturm des Weißen Hauses dabei nicht.

In der Losung aus dem Neuen Testament wird eine andere Aktion beschrieben.

Auch dort schickt ein Machthaber seine Kräfte los. Unser Herr Jesus Christus seine himmlischen Heerscharen, die Engel. Auch sie sollen aus allen Himmelsrichtungen Leute sammeln, die dort auf Erden nichts mehr verloren haben. Nämlich alle Leute, die zu unserem Herrn Jesus Christus gehören und deshalb die „Staatsbürgerschaft im Himmel“ haben.

Sie sollen sie aber nicht etwa aus „God’s own country“ vertreiben, sondern im Gegenteil dorthin bringen: nämlich in das ewige Reich Gottes, das Paradies.

Sie werden wohl auch keinerlei Druck anwenden müssen, wenn sie die Leute sammeln, denn der Ort, an den sie die Auserwählten Gottes bringen werden, ist schöner als alles, was wir uns vorstellen können.

Und während man die Aufenthaltserlaubnis für die USA nur über eine Lotterie der sogenannten „Green cards“ bekommen kann bzw. durch viel Geld (man muss mindestens eine Million Euro in die Wirtschaft der USA investieren und Arbeitsplätze schaffen), sieht das beim Reich Gottes völlig anders aus: Wer auf Jesus Christus vertraut, ist Staatsbürger des Himmels und wird dabei sein.