Wie sieht es mit Gottesdiensten in unseren Kirchen aus?

„Tut mir auf die schöne Pforte“, heißt es in einem alten Kirchenlied – und am 17. Januar 2021 haben sich nach dem zweiten Lockdown wieder die Pforten unserer evangelischen Kirchen in Schefflenz für Gottesdienste aufgetan!

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Doch wenn wir Gottesdienste in Kirchen feiern wollen, müssen wir uns an einige „von oben vorgegebene“ Regeln halten, damit sich in der Kirche niemand mit Corona anstecken kann.

Freilich wurden die Regelungen für die Gottesdienste mehrmals geändert. Die aktuell gültige Fassung gilt seit dem 17. Januar 2021. Damit man sich einfacher zurechtfindet, ist unten rot markiert, was sich seit der letzten Überarbeitung geändert hat.

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 Die wichtigsten Stichpunkte, wie es ablaufen wird:

1) Wir haben uns lieb – darum halten wir vor und in der Kirche zwei Meter Abstand zueinander, um niemanden anzustecken. Nur bei Gottesdiensten im Freien, bei denen nicht gesungen wird, reichen 1,50 Meter.

2) Zwei Meter sollen es sein, aber Augenmaß ist manchmal schwierig – darum werden nette Ordnerinnen und Ordner die Leute in der Kirche verteilen.

3) „Do hocke die, wo immer do hocke, wenn se do hocke“ – aber bis auf Weiteres gibt es keine Stammplätze in der Kirche.

4) Im Himmel ist Platz für alle, die zu Jesus gehören, in der Kirche wegen Abstand nur für wenige – darum kann man am Vortag im Pfarramt anrufen und um eine Platzreservierung bitten. Aber: Niemand muss reservieren, es ist keine verpflichtende Anmeldung, man kann auch einfach so zum Gottesdienst kommen! Eine Ausnahme gilt nur für Gottesdienste, die voraussichtlich so gut besucht sein werden, dass alle verfügbaren Plätze belegt sein werden – doch das würde vorher bekanntgegeben.

5) Kleineicholzheim ist zu klein – bei zwei Metern Abstand wären dort im Gottesdienstraum Pfarrer und Organistin allein zu Haus. Deshalb wird es dort bis auf Weiteres keine Gottesdienste geben können.

6) Auch wenn wir gern näher bei Gott sind, ist die Empore nur sehr eingeschränkt nutzbar, insbesondere dann, wenn unten alles voll ist. Das entscheiden im Einzelfall die netten Ordnerinnen und Ordner.

7) Parole „kurz und knackig“ – die Gottesdienste dauern meist nur ca 30 – 40 Minuten. Gottesdienste mit besonderem Inhalt wie zum Beispiel Jugendgottesdienste können auch länger gehen.

8) „Lasst uns dem HERRN singen“ (2. Mose 15,21) – das machen wir fleißig zu Hause. In der Kirche aber ist das etwas heikel wegen der Aerosolwirkung. Darum dürfen derzeit die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher nicht singen.

9) Vor Gottes Angesicht ist nichts verborgen – es ist derzeit aber vorgeschrieben, dass alle Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher während des Gottesdienstes eine Maske tragen. Aktuell sind wie im sonstigen öffentlichen Leben medizinische Masken bzw. FFP2-Masken für alle Personen ab 14 Jahre vorgeschrieben. Bei Kindern zwischen 6 und 14 Jahren genügt eine einfach Mund-Nasen-Bedeckung, Kinder unter sechs Jahren unterliegen keiner Maskenpflicht.

10) Gott kennt zwar jede und jeden von uns genau – aber wir arbeiten noch daran. Deshalb müssen wir derzeit alle Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher nach Namen, Anschrift und Telefonnummer fragen.

11) Wir sind multitaskingfähig. Deshalb wird es ergänzend zu den Gottesdiensten in der Kirche noch eine Weile auch die Sonntagspäckchen geben sowie Gottesdienste über das Internet. Für alle, die nicht in die Kirche gehen können oder Bedenken haben.

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Das ausformulierte „Schutzkonzept“ unserer Landeskirche finden Sie hier: schutzkonzept-landeskirche-godi-21-01-07

Wir geben Bescheid, wenn sich was an den Regeln ändern wird!